Die Verwendung der Gaschromatographie zur Analyse und Diagnose von Transformatorfehlern umfasst das Entnehmen von Ölproben aus dem Betriebstransformatoröl, das Trennen und Analysieren der im Öl gelösten Gase, das Bestimmen der Bestandteile und des Gehalts des charakteristischen Gases, das im Öl gelöst ist, sowie die Beurteilung des Betriebszustands und des Fehlerformats des Transformators. Unter allen 32 präventiven Prüfpunkten für Transformatoren hat die chromatographische Analyse der gelösten Gase im Öl Priorität. Darüber hinaus sind die verfügbaren Prüfpunkte für die Fehlersuche festgelegt, und die Gasanalyse im Öl ist auch die erste Wahl zur Erkennung von Anomalien. Besonders auffällig ist, dass unter den sechs optionalen Punkten zur Fehlersuche nur die Beurteilung der Isolationsfeuchtigkeit die Analyse der gelösten Gase im Öl nicht berücksichtigt. Dies unterstreicht die entscheidende Bedeutung der chromatographischen Analyse der gelösten Gase im Öl für die sichere Operation und Fehlersuche von Transformatoren.
Bei der Diagnose und Erkennung von Transformatorfehlern werden die Zusammensetzung und der Gehalt an brennbaren charakteristischen Gasen im Öl mit Hilfe der Gaschromatographie analysiert. Diese Methode wird wegen ihrer Sensitivität und Effektivität in der Stromversorgung zunehmend geschätzt und angewendet. Sie kann latente frühe Fehler während des Transformatorbetriebs erkennen und so Schäden am Transformator verhindern, was von den aktuellen elektrischen Testmethoden nicht ersetzt werden kann. Dies liegt daran, dass einige Fehler keine qualitativen Veränderungen der elektrischen Eigenschaften verursachen, bis sie einen bestimmten Grad erreichen, wodurch sie durch Standard elektrische Tests nicht erkennbar sind.
Aufgrund der komplexen Quellen brennbarer charakteristischer Gase im Transformatoröl hat die Gaschromatographiemethode jedoch gewisse Einschränkungen. Dazu gehören die Schwierigkeit, den genauen Standort oder Bestandteil des Fehlers zu identifizieren, sowie die Möglichkeit von Fehlurteilen, die zu unnötiger Wartung führen können. Daher muss die Gaschromatographiemethode mit elektrischen Prüfungsfragen kombiniert werden, um eine umfassende Analyse und Diagnose zu gewährleisten, um Fehler qualitativ und quantitativ genau zu identifizieren. Dieser integrierte Ansatz ist eine Anforderung, die in den präventiven Prüfprozessen wiederholt betont wird.






